Kinder

Eltern

LehrerInnen

 Kinder:




Max: "Es gibt hier Häuser und wir machen öfters Pause. Arbeiten kann man sich aussuchen und es sind nicht so viele Kinder hier, dass immer die Klo’s besetzt sind."


Larissa: "Mir gefallen besonders die Projekte, die wir machen."


Marc: "Ich mag die Häuser. Ich finds gut, dass da nur Kinder drauf dürfen und wir dort machen können, was wir wollen. Am Vormittag find ich die ½ Stunde Pause gut. Ich arbeite sehr gerne mit Logicos. Das macht Spaß."


Linda: "Mir gefallen die Häuser, und dass man nicht aufzeigen muss. Es gibt einen Schulhund und mit dem kann man toll „Balli“ spielen.“


Melvin: "Das Schulkollektiv ist eine gute Schule. Ich find sie toll, weil man sich die Arbeit aussuchen kann und es gibt einen sehr großen Turnsaal. Es gibt einen Leseraum, einen Plenumsraum und einen Rechenraum und einen Deutschraum!"


Jasmin: "Ich find´s super, dass man nicht turnen muss, wenn man keine Lust hat."
   
 
 Lehrer_innen:
   
Schulkollektiv-Lehrerin Sabine Sabine: "Mir gefällt am Schulkollektiv, dass hier mit Spaß und Freude gelernt wird. Durch die vielfältige Angebote und Projekte kann sich jede/r individuell und im eigenen Tempo in seiner/ihrer Persönlichkeit entfalten, Wünsche und Bedürfnisse werden geachtet."
   

Kathy

Kathy: "Mir gefällt an unserer Schule, dass von den Interessen der Kinder ausgegangen und das Unterrichtsangebot daran angepasst wird. Wir sind eine gemeinsame Schule aller Beteiligten, wo Kinder, Eltern und LehrerInnen aktiv das Schulleben mitgestalten."
   
Schulkollektiv-Lehrerin Katharina Katharina: Ich genieße es Mitglied einer Schule zu sein, die von uns allen, also Erwachsenen und Kindern gleichberechtigt gestaltet wird. Unsere Schule ist dadurch so bunt und anregend. Darum bedeutet Lernen bei uns im Alltag sich selbst immer wieder neu auszuprobieren, etwas neues auszuprobieren, in unterschiedlichen Situationen sein und sich auseinandersetzen mit der Welt, die uns umgibt.

"Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich"- Konfuzius
   
 
 Eltern:

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Gerry: "Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer." - Antoine de Saint-Exupéry
   

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Marketa: "warum sind wir im Schulkollektiv?

- weil Maxim trotz verschiedener Dysfunktionen, das Gefühl schlecht zu lernen oder dumm zu sein, NICHT hat

- weil die Kinder im Schulkollektiv Kinder bleiben dürfen

- weil das ganze WUK eine so schöne Oase in dieser wahnsinnigen Welt ist ."
   


Christine: " Warum meine Tochter und ich gerne im Schulkollektiv sind:

Es hat bei mir schon eine lange Tradition, dass ich vorzugsweise in selbstverwalteten Zusammenhängen lebe und arbeite, wo in gleichberechtigter Weise im Miteinander über Vorgehensweisen verhandelt und manchmal auch getritten wird. Zu grosse Hierarchien, Druck von oben und wenig Auswahlmöglichkeiten, das waren immer Faktoren, die mich in meiner Entwicklung behindert haben. Auch wenn selbstverwaltete Prozesse in jedem Fall viel eigenes Engagement erfordern, Verantwortung und wie hier finanziellen Einsatz, ist mir das Leben damit lieber, weil es authentischer, weil selbstbestimmt ist und vor allem auch lust- und freudvoller.

Der Arbeitsmarkt ändert sich und wenn eine Schulausblidung unter anderem dazu führen soll, dass unsere Kinder einmal einen passenden Beruf finden können, dann geht es für mich auch darum zu lernen sich selbst zu organisieren, die eigenen Stärken zu erkennen und auszubauen und im Miteinander zu arbeiten.

Marlenes positiven Erfahrungen in der Kindergruppe setzen sich im Schulkollektiv fort. Dass sie im Schulkollektiv mit Vorschulkindern bis 4. Klässlern zusammen ist erweitert unsere Einelternfamilie auf positive Weise. Das Schulkollektiv gehört zu unserem Leben und ist nicht davon abgeschnitten. Auf persönlich Bedürfnisse wird eingangen. Kein festgelegtes "Programm" engt den Blick auf das ein, worum es geht: die Kinder! Und doch heisst Schulschluss wirklich Schluss. Da müssen keine kiloschweren Rucksäcke geschleppt werden und keine Hausübungen gemacht werden, die ich in meiner Kindheit mit mir getragen habe wie heisse Kohlen. Spielen ohne schlechtes Gewissen war kaum möglich.

Letztendlich geniessen wir auch, dass das Schulkollektiv im WUK ist, einem Soziokulturellen Zentrum, indem in Nachbarschaft viel spannendes passiert und das auf seine Weise einzigartig ist.

Dass wir im Schulkollektiv zwischen allen Kindern, LehreInnen und Eltern, dem Zivildiener und Hund Herkules einen Platz gefunden haben, dafür sind wir dankbar! "